Park am Rheinfall

Park am Rheinfall

 

Dieser markante Betonbau direkt am Rheinfallbecken wurde vom bekannten Schweizer Architekten Walter Maria Förderer geschaffen. Der Begriff «Park» stammt vom ehemaligen Grandhotel Schweizerhof, das auf dem Areal eine Parkanlage mit Flanierwegen für seine Gäste angelegt hatte. Dank dem speziellen Mikroklima am Rheinfall konnten die Besucher auch exotische Pflanzen bewundern. Noch heute sind die Überreste dieser Spazierwege sowie Ruinen von Terrassen und Aussichtspunkten vorhanden.

Die Terrasse «Rhenania», von der Gemeinde Neuhausen über den Grundmauern des einstigen Grandhotels Schweizerhof erstellt, erinnert an die einst blühende Rheinfall-Hotellerie. Heute bietet sie Erholungsraum und eine wunderbare Weitsicht und Blick auf den imposanten Rheinfall.

Im Park am Rheinfall beherbergt sind ein beliebtes Ausflugsrestaurant, ein Souvenir-Shop sowie eine Snack-Bar.
www.park-rheinfall.ch

Architekt Walter Förderer

Walter Maria Förderer (* 21. März 1928 in Nohl, Schweiz; † 29. Juni 2006 in Thayngen, Schweiz) war ein Schweizer Bildhauer, Architekt, Hochschullehrer sowie Politiker. Bekannt wurde er vor allem durch den Bau von Kirchen und Schulen. Beeindruckend durch ihre skulpturale Architektur ist die Kirche St. Nicolas von Hérémence im Wallis.

Nach dem Besuch des Realgymnasiums und der Kunstgewerbeschule im Fach Bildhauerei in Basel machte er zunächst ein Volontariat beim Architekten Hermann Baur. 1956 eröffnete er sein eigenes Architekturbüro mit Rolf Otto, das von 1958 bis 1964 als Bürogemeinschaft mit Rolf Otto und Hans Zwimpfer bestand. 1965 erhielt er einen Ruf als Professor für kooperatives Gestalten an die Akademie der bildenden Künste Karlsruhe, ab 1986 als Honorarprofessor für Entwurf an der Universität Stuttgart. 1993 emeritierte er.

Seit 1979 arbeitete Förderer als Bildhauer an Raumbild-Kästen. Auch die Architektur von Förderer ist geprägt vom Material Sichtbeton und dessen plastischer Durch­dringung. Er gilt als einer der bekanntesten Vertreter des Brutalismus in der Schweiz.